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Die 500- Rupien-Note in Indien wird nicht länger akzeptiert als Zahlungsmittel.

KEYSTONE/AP/MANISH SWARUP

(sda-ats)

Indiens Regierung hat alle Bargeldnoten im Wert von über 100 indischen Rupien (1,45 Franken) in der Nacht zum Mittwoch für ungültig erklärt. Die Entscheidung der Regierung, die als eine ihrer radikalsten seit dem Amtsantritt 2014 gilt, trat um Mitternacht in Kraft.

"Um uns aus dem Griff von Korruption und Schwarzgeld zu befreien, haben wir entschieden, dass die aktuellen 500- und 1000-Rupien-Noten nicht mehr gültig sind", sagte Premierminister Narendra Modi am Dienstagabend in einer Ansprache im Fernsehen.

Die alten Scheine können noch bis Ende des Jahres auf ein indisches Bankkonto eingezahlt oder gegen neue 500- und 2000-Rupien-Scheine umgetauscht werden, die die indische Notenbank ab Donnerstag schrittweise ausgeben soll.

Lokale Medien zitieren Studien, nach denen illegale Schattenwirtschaft rund ein Fünftel der indischen Wirtschaftsleistung ausmacht. Demnach könnten sich in Indien zwischen 173 Milliarden und 1,7 Billionen Franken an Schwarzgeld in Umlauf befinden.

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SDA-ATS