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Der neue indische Zentralbankchef Raghuram Rajan hat bereits an seiner ersten Sitzung für eine Überraschung gesorgt: Die Notenbank erhöhte den Leitzins von 7,25 auf 7,50 Prozent, wie sie am Freitag mitteilte.

Rajan begründete den Schritt mit Inflationsgefahren. Die Rupie war im August um 20 Prozent auf ein Rekordtief eingebrochen. Die Schwäche der indischen Währung verteuert Importe und heizt die Inflation an. Investoren hatten Geld aus Schwellenländern abgezogen, weil sie auf eine Zinswende in den USA setzten.

"Der Gouverneur sorgt sich ganz klar um die Inflation", sagte der Chefökonom des Kapitalfonds PhillipCapital, Anjali Verma. Die Teuerungsrate war im August auf ein Sechs-Monats-Hoch von 6,1 Prozent geklettert.

Indien kämpft zudem mit einem Rekorddefizit in der Leistungsbilanz. Weil das Land mehr konsumiert als es produziert, muss die Lücke durch ausländisches Geld geschlossen werden. Indien ist deshalb besonders anfällig für den Abfluss von Kapital. Höhere Zinsen können das Land für Investoren attraktiver machen.

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SDA-ATS