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Der vor fast einer Woche in einen Hungerstreik getretene indische Yoga-Guru Swami Baba Ramdev ist in ein Spital eingeliefert worden. Sein Zustand sei "ziemlich ernst".Ramdev könne nur noch liegen und nicht mehr sprechen. Darum sei er in eine Klinik im nordindischen Dehradun gebracht worden.

Dies sagte sein Sprecher Lalit Mishra am Freitag. Nach dessen Angaben hatte der Guru seit Samstag nichts mehr gegessen.

Auf Anraten seiner Ärzte trinke er seit Dienstag aber Limonade mit Honig. Die Ärzte sorgen sich vor allem um Ramdevs Herz, weil Puls und Blutdruck schon sehr niedrig sind. "Es ist besorgniserregend", sagte der Arzt Yogesh Chandra Sharma.

Der bekannte Guru war am vergangenen Samstag in der Hauptstadt Neu Delhi im Beisein von rund 50'000 Unterstützern aus Protest gegen die grassierende Korruption in Indien in einen "Hungerstreik bis zum Tod" getreten. In der folgenden Nacht stürmte die Polizei mit Tränengas und Schlagstöcken die Versammlung in einem Zelt, mehr als 70 Menschen wurden verletzt.

Streikgrund Korruption

Als Grund für ihr Vorgehen gab die Polizei Sicherheitsbedenken an. Ramdev setzte den Hungerstreik in seinem Ashram im nordindischen Haridwar fort.

Ramdev wirft der politischen Führung vor, dem Volk das "hartverdiente Geld" zu stehlen. Er fordert unter anderem die Todesstrafe für Korruption und die Rückholung sämtlicher Schwarzgelder von ausländischen Konten.

Der Yoga-Guru hat eine tägliche Morgenshow im Fernsehen und landesweit mehrere Millionen Anhänger. Sein Hungerstreik setzt die indische Regierung unter Druck, da sie zuletzt in eine Reihe von Korruptionsskandalen verstrickt war.

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SDA-ATS