Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Das Langnauer Playoff-Wunder findet nicht statt. Die eigenen Nerven bekommen die Tigers nicht in den Griff. Die Langnauer verlieren das Spiel der letzten Chance gegen Kloten 3:5.

Die Hoffnung keimte nur kurz auf. Der SCB führte in Genf zwischenzeitlich 2:0, und Langnau holte nach 32 Minuten innerhalb von 62 Sekunden einen 0:2-Rückstand auf. Pascal Berger (1:2) und Alexej Dostoinow (2:2) bezwangen den kanadischen Olympia-Goalie Kevin Poulin, der erstmals vor dem Klotener Tor stand und ansonsten tadellos hielt, mit zwei haltbaren Schüssen.

Aber zu einer Wende und zum Happy-End führte der Langnauer Doppelschlag nicht. Nur 57 Sekunden später brachte Denis Hollenstein die Klotener bereits wieder in Führung. Hollenstein hatte schon das erste Goal des Abends erzielt - nach bloss 48 Sekunden und einem ersten Langnauer Fehlzuspiel (von Eero Elo).

Die SCL Tigers bemühten sich. Sie kämpften wie schon am Mittwoch mit viel Leidenschaft. Aber sie kämpften glücklos. Im ersten Abschnitt trafen sie zweimal den Pfosten und einmal die Latte. Völlig entgegen des Spielverlaufs lagen die Emmentaler nach sieben Minuten 0:2 zurück. Beim 0:2 hatte Verteidiger Miro Zryd, der nach dieser Saison von Langnau zu Zug wechselt, als hinterster Mann einen Rückpass durchrutschen lassen, was Thierry Bader das zweite Saisontor ermöglichte.

Grobe individuelle Fehler brachten Langnau in den kapitalen Heimspielen gegen Servette (1:3) und Kloten jeweils in Rückstand. Andreas Thuresson, der am Mittwoch gepatzt hatte, schaffte es nicht mehr in die Aufstellung Und Zryd, dessen Konzentrationsfehler alle Langnauer Bemühungen sabotierte, beendete die Partie unter der Wolldecke.

Es boten sich den SCL Tigers bis zuletzt Möglichkeiten, ins Spiel zurückzukehren. Unter dem Druck, schnell Tore erzielen zu müssen, litt indessen das Powerplay. Gegen Servette und Kloten konnte Langnau in den letzten drei Tagen zwölf Mal Powerplay spielen, dreimal sogar zu fünft gegen nur drei Gegner. Ein Powerplaytor gelang indessen keines.

Telegramm:

SCL Tigers - Kloten 3:5 (0:2, 2:2, 1:1). - 6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Massy, Abegglen/Fluri. - Tore: 1. (0:48) Hollenstein 0:1. 7. Bader 0:2. 32. (31:51) Pascal Berger (Johansson) 1:2. 33. (32:53) Dostoinow 2:2. 34. (33:50) Hollenstein (Schlagenhauf, Grassi) 2:3. 39. Bozon 2:4. 52. Pascal Berger 3:4. 60. (59:01) Grassi (Ausschluss Obrist!) 3:5 (ins leere Tor). - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 8mal 2 Minuten gegen Kloten. - PostFinance-Topskorer: Elo; Praplan.

SCL Tigers: Punnenovs (41. Ciaccio); Zryd, Seydoux; Huguenin, Blaser; Lardi, Erni; Randegger; Elo, Gagnon, Dostoinow; Pascal Berger, Johansson, Erkinjuntti; Kuonen, Albrecht, Nüssli; Neukom, Gustafsson, Nils Berger; Gerber.

Kloten: Poulin; Kellenberger, Back; Stoop, Ramholt; Egli, Bäckman; Kparghai, Harlacher; Bader, Santala, Marchon; Grassi, Schlagenhauf, Hollenstein; Bozon, Sallinen, Praplan; Obris, Trachsler, Leone.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Barker, Stettler und Thuresson, Kloten ohne Abbott, Bieber, Bircher, Lemm, Weber (alle verletzt). - Pfosten-/Lattenschüsse: Johansson (3.), Albrecht (14.), Blaser (19./Latte).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS