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Sitten - Im Wallis hat am Freitag ein überparteiliches Komitee aus SP, Grünen und SVP eine kantonale Initiative und eine Petition gegen den Bau einer Höchstspannungsleitung quer durch den Kanton von Massongex bis Ulrichen lanciert. Verlangt wird eine unterirdische Leitung.
Die kantonale Initiative lädt das Kantonsparlament dazu ein, eine Gesetzesgrundlage zu schaffen, damit die Höchstspannungsleitung durchwegs in den Boden verlegt werden kann. Das Initiativkomitee hofft, in drei Monaten 30'000 Unterschriften zu sammeln, wie sein Präsident Bertrand Zufferey einen Bericht der Zeitung "Le Nouvelliste" vom Samstag bestätigte.
Die Petition fordert den Grossen Rat auf, beim Bund vorstellig zu werden, damit das entsprechende Bundesgesetz mit der Variante der unterirdischen Stromleitungen ergänzt wird. Ausnahmen sollen nur dort gestattet sein, wo eine unterirdische Verlegung nicht möglich ist; sie sollen dem Kantonsparlament zur Genehmigung unterbreitet werden.
Das Komitee hinter den beiden Texten wolle zu dem Thema "eine breite demokratische Debatte" ermöglichen, sagte Bertrand Zufferey, der auch Zentralsekretär der christlichen Gewerkschaften im Wallis ist. Es gehe nicht nur um die vom Bund geplante Höchstspannungsleitung, sondern auch um die Modernisierung bereits bestehender Leitungen.
Studie vom Kanton bestelltDie Walliser Regierung hatte im November einer externen Expertengruppe das Mandat erteilt, die Rahmenbedingungen für die Realisierung oder Anpassung der Höchstspannungsleitung quer durchs Wallis zu prüfen. Der Bund solle zuwarten, bis der Expertenbericht vorliege.
Kommt das Expertengremium zum Schluss, die Höchstspannungsleitung sei notwendig, soll es verschiedene Varianten prüfen: Etwa ob die Leitungen unterirdisch, oberirdisch oder teils-teils verlegt werden sollen. Die Studie wird für Mitte 2011 erwartet.

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SDA-ATS