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Arbeiten am Bahnprojekt Stuttgart 21. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/MARIJAN MURAT

(sda-ats)

Das Bahnprojekt Stuttgart 21 soll gut eine Milliarde Euro teurer werden als bisher geplant. Die Deutsche Bahn erwartet nun einen Kostenrahmen von 7,6 Milliarden Euro, wie die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch von einer Quelle aus dem Aufsichtsrat erfuhr.

Bislang waren 6,5 Milliarden Euro für Stuttgart 21 vorgesehen. Zugleich verzögert sich die Fertigstellung des Projekts vom Jahr 2023 auf Ende 2024. Darüber hatte zuvor die Zeitung "Bild am Sonntag" berichtet; ein Aufsichtsrat bestätigte diese Information gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Der neue Zeit- und Kostenplan soll nach dpa-Informationen auf einer Sondersitzung des Aufsichtsrats Ende Januar beschlossen werden. Ein Bahn-Sprecher wollte sich nicht äussern und verwies auf die Aufsichtsratssitzung am 13. Dezember, bei der auch Stuttgart21 auf der Agenda stünde.

Als Gründe für die höheren Kosten und die spätere Fertigstellung wurden in den Aufsichtsratskreisen unter anderem gestiegene Baukosten, Verzögerungen in den Planungsverfahren und die restriktiven Regeln beim Artenschutz genannt.

Im Zuge des hoch umstrittenen Projekts Stuttgart soll aus dem Stuttgarter Kopfbahnhof ein Tiefbahnhof werden. An dem Bahnhof wird seit Februar 2010 gebaut, der Grundstein für den Neubau wurde im September 2016 gelegt. Der Bundesrechnungshof hatte bis zu 9 Milliarden Euro Kosten vorausgesagt.

Das Projekt hatte im Jahr 2010 für grosse Proteste gesorgt, Zehntausende Menschen waren dagegen auf die Strasse gegangen. Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geissler hatte dann in dem Konflikt als Schlichter vermittelt.

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SDA-ATS