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Die Rückkehr von Luciano Spalletti als Trainer von Inter Mailand nach Rom endet im Triumph. Die Mailänder siegen in der 2. Runde der Serie A gegen die AS Roma dank drei Toren in der Schlussphase 3:1.

Während den ersten 67 Minuten deutete wenig auf dieses Ende hin. Die AS Roma dominierte, die Roma führte, die Roma kontrollierte. Dem frühen Führungstor durch Edin Dzeko liessen die Römer drei Schüsse an Latte und Pfosten folgen, während Inter wenig zeigte.

Doch dann kippte die Partie in den letzten 23 Minuten völlig. Innerhalb von zehn Minuten sorgte Topskorer Mauro Icardi mit seinen Saisontoren 3 und 4 für die Wende, der Uruguayer Vecino, im Sommer von der Fiorentina gekommen, war für das Schlussresultat besorgt. Zwei Tore bereitete dabei der linke Flügel Ivan Perisic vor, gegen dessen Verkauf sich Spalletti in den letzten Wochen mit Vehemenz gewehrt hatte.

Inter ist damit trotz heiklem Programm und den Gegnern Fiorentina und AS Roma makellos in die Saison gestartet: Wie Meister Juventus hat das Team von Spalletti, der im Juni im Unfrieden von der AS Roma geschieden war, beide Spiele gewonnen.

Meister Juventus Turin lag bei Genoa nach sieben Minuten 0:2 zurück, siegte am Ende aber verdient und dank drei Toren des Argentiniers Paulo Dybala 4:2. Bis zur Pause hatte Dybala das Handicap wettgemacht, in der 62. Minute schoss der Kolumbier Juan Cuadrado nach feinem Dribbling das wegweisende 3:2 und Dybala traf in der Nachspielzeit zum Endergebnis.

Damit verhinderte Juventus in Genua einen Fehltritt wie in der letzten Saison: Damals lagen die Turiner nach 29 Minuten 0:3 zurück, verloren am Ende nicht nur das Spiel (1:3), sondern auch noch den Brasilianer Dani Alves wegen eines Wadenbeinbruchs. Diesmal half ihnen auch der Videobeweis auf die Beine. Schiedsrichter Luca Banti konsultierte die TV-Bilder, nachdem der Ball im Strafraum dem Genoa-Verteidiger Darko Lazovic aus kurzer Distanz an die Hand geflogen war. Die relevante Frage nach der Absicht des Handspiels konnte in diesem Fall auch das Videogerät nicht beantworten. Banti pfiff Penalty, und Dybala traf zum 2:2.

Der Schweizer Stephan Lichtsteiner gehörte wie schon im Auftaktspiel gegen Cagliari (3:0) zur Startformation. Coach Max Allegri zog den Captain der Nationalmannschaft erneut dem italienischen Neuzugang Mattia de Sciglio vor. Ohnehin sitzen die Neuverpflichtungen bei Juventus bislang noch in der zweiten Reihe beziehungsweise auf der Ersatzbank. Für rund 105 Millionen Euro hat der Meister in den letzten Wochen eingekauft. Doch auch im zweiten Spiel kam keiner der Neuen von Beginn weg zum Einsatz.

Genoa - Juventus Turin 2:4 (2:2). - 28'000 Zuschauer. - Tore: 1. Pjanic (Eigentor) 1:0. 7. Galabinov (Foulpenalty) 2:0. 14. Dybala 2:1. 45. Dybala (Handspenalty) 2:2. 62. Cuadrado 2:3. 92. Dybala 2:4. - Bemerkung: Juventus Turin mit Lichtsteiner (bis 74.).

AS Roma - Inter Mailand 1:3 (1:0). - 40'000 Zuschauer. - Tore: 15. Dzeko 1:0. 67. Icardi 1:1. 77. Icardi 1:2. 87. Vecino 1:3.

Weiteres Resultat vom Samstag: Benevento - Bologna 0:1.

Rangliste: 1. Juventus Turin 2/6 (7:2). 2. Inter Mailand 2/6 (6:1). 3. Bologna 2/4 (2:1). 4. AC Milan 1/3 (3:0). 5. Napoli 1/3 (3:1). 6. Chievo Verona 1/3 (2:1). 6. Sampdoria Genua 1/3 (2:1). 8. AS Roma 2/3 (2:3). 9. Lazio Rom 1/1 (0:0). 9. SPAL Ferrara 1/1 (0:0). 11. Torino 1/1 (1:1). 12. Sassuolo 1/1 (0:0). 13. Genoa 2/1 (2:4). 14. Udinese 1/0 (1:2). 15. Atalanta Bergamo 1/0 (0:1). 16. Hellas Verona 1/0 (1:3). 17. Cagliari 1/0 (0:3). 17. Crotone 1/0 (0:3). 17. Fiorentina 1/0 (0:3). 20. Benevento 2/0 (1:3).

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SDA-ATS