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Internationale Erfindermesse in Genf eröffnet

Die 39. Internationale Messe für Erfindungen in Genf hat am Mittwoch ihre Tore geöffnet. Rund tausend Erfindungen und neue Produkte können bis am 10. April bestaunt werden. Über 780 Tüftler und Forscher aus über 40 Ländern präsentieren in Genf zum ersten Mal ihre Erfindungen.

Zu entdecken gibt es einiges: eine biologisch abbaubare Toilette aus Karton, ein leuchtender Billardtisch, der den zurückgelegten Weg der Kugel anzeigt oder ein hängender Garten für all jene, die sich nicht mehr bücken können. Die Palette der Erfindungen ist gross.

Zum ersten Mal gibt es auch einen speziellen Pavillon für die Universitäten. Dort werden 37 Erfindungen von Hochschulen aus acht Ländern vorgestellt. Initiiert wurde der Pavillon von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) mit dem Ziel, junge Forscher zu fördern.

60'000 Besucher erwartet

Rund die Hälfte aller Erfindungen kommt aus Europa. China, Iran und Russland sind ebenfalls stark vertreten. Insgesamt verzeichnet die Messe 785 Aussteller aus 45 Ländern. Ein Fünftel der Aussteller sind private Erfinder und Forscher. Die restlichen knapp 80 Prozent sind Unternehmen und Universitäten. Gegen 60'000 Besucherinnen und Besucher erwarten die Organisatoren.

Die Erfindermesse steht unter dem Patronat der Eidgenossenschaft, des Kantons Genf, der Stadt Genf und der WIPO. Sie ist Treffpunkt für Aussteller, Besucher und Geschäftsleute. Dort können wichtige Kontakte geknüpft werden, damit die Erfindungen schnell bekannt und entsprechend vermarktet werden können.

Preise als Qualitätsbescheinigung

Und es scheint sich zu lohnen, wie die Zahlen der letzten Ausstellung zeigen. Laut einem Communiqué der Organisatoren belief sich der Betrag der getätigten Geschäfte auf umgerechnet etwa 37 Millionen Franken.

Zudem wird wie jedes Jahr ein Preis vergeben. Der Sieger wird von einer internationalen Jury, bestehend aus 82 Fachleuten, erkorenen. Daneben werden 54 weitere, kleinere Preisen vergeben.

Auf Grund der Sachkenntnis des Preisgerichtes stellten die Preise für deren Gewinner eine Qualitätsbescheinigung dar, die für die Einführung der Erfindungen von grösster Bedeutung sei, heisst es im Communiqué.

Weitere Informationen unter: www.inventions-geneva.ch

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