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Der Ende 2001 gestartete Afghanistan-Einsatz geht in seine letzte Phase. Präsident Hamid Karsai kündigte am Dienstag in Kabul an, dass ab Juli die nationale Polizei und Armee in sieben Städten und Regionen schrittweise die Sicherheitsverantwortung übernehmen.

Karsai erklärte in einer Rede, der Übergang werde im Juli in den Provinzhauptstädten Laschkarga im Süden des Landes, in Herat im Westen, Masar-i-Scharif im Norden und Mehtarlam im Osten beginnen.

Weiter sei die Übergabe der Macht in den Provinzen Bamian und Pandschir geplant, in denen es wenige oder sogar gar keine Kämpfe gegeben habe. Das gelte auch für die Provinz Kabul mit Ausnahme des Bezirks Surobi, der an der Strasse nach Pakistan liege und wo es immer wieder zu Gefechten komme.

Die reibungslose Übergabe hänge auch von der internationalen Gemeinschaft ab, sagte Karsai. Diese müsse das Land weiter beim Wiederaufbau und der Schaffung funktionierender Verwaltungsstrukturen unterstützen.

Allerdings sei der nun eingeleitete Prozess "nicht mehr umkehrbar", so Karsai. "Die Afghanen sollten die Verantwortung für die Verteidigung des Landes unter allen Umständen selbst übernehmen."

Umstritten ist die Übergabe der Stadt Laschkarga in der Drogenprovinz und Talibanhochburg Helmand. Experten befürchten ein Erstarken der Taliban. Allerdings wird ein sehr grosser NATO-Stützpunkt in der Nähe erhalten bleiben. Ausserdem sollen einige der am besten ausgebildeten und ausgerüsteten afghanischen Soldaten in der Stadt bleiben.

NATO zufrieden

Die NATO zeigte sich zufrieden mit der jetzt eingeleiteten Phase IV des Einsatzes der NATO-geführten Internationalen Schutztruppe ISAF am Hindukusch. Zugleich stellte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in Brüssel klar, dass jede Übergabe der Verantwortung von der ISAF an die afghanischen Sicherheitskräfte "durch die konkreten Bedingungen" definiert und nicht vom Kalender diktiert würden.

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SDA-ATS