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Berlin - Pornografie, gewalttätige "Hass-Seiten" und Mobbing: Das Internet birgt laut dem UNO-Kinderhilfswerk UNICEF kaum einschätzbare Gefahren für Kinder. Etwa 75 Prozent aller Kinder und Jugendlichen der Europäischen Union zwischen 6 und 17 Jahren nutzen inzwischen das Netz.
"Vier von zehn Kindern kommen dort mit Pornografie in Kontakt", sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, am Montag. Eltern wüssten oft nicht viel über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder.
Neben dem Internet als neuem und risikoreichem Medium für Kinder, ist dem Kinderhilfswerk zufolge die reale Gewalt weiterhin ein grosses Problem. Besonders, weil es Kindern schwer falle, darüber zu sprechen, sagte die UNO-Sonderbeauftragte zu dem Thema, Marta Santos País.
Drangsalierungen durch Mitschüler, Prügeleien in der Familie oder sexueller Missbrauch gehörten für viele Kinder zum Alltag. Diese Gewalterfahrungen, für die häufig Eltern oder Nachbarn verantwortlich seien, würden oft aus Scham verheimlicht. "Das ist immer noch ein Tabuthema." Entsprechend hoch sei die Dunkelziffer von Betroffenen.
UNICEF forderte, die Rechte der Kinder weiterhin zu stärken. Unter dem Motto "Respekt vor Kindern" wird am kommenden Montag der Weltkindertag gefeiert.

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SDA-ATS