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Das IOC bekennt sich zu einer Redimensionierung der Anforderungen an Veranstalter von Winterspielen. Diese sollen den Bewerbern grössere Flexibilität ermöglichen und helfen, Kosten zu sparen.

IOC-Vizepräsident Juan Antonio Samaranch und Exekutivdirektor Christophe Dubi äusserten sich am Montag in Pyeongchang über die Vorgaben für künftige Bewerber. "Wir haben sehr gute Bewerber aus aller Welt, würden mit Winterspielen aber sehr gerne nach Europa zurückkommen, sei es 2026, 2030 oder 2034", meinte Samaranch, dessen gleichnamiger Vater von 1980 für 21 Jahre an der Spitze der olympischen Bewegung stand.

Das IOC hat bereits mit vier möglichen Bewerbern für 2026 Workshops absolviert. Dabei waren Sion, Calgary, Stockholm und Sapporo vertreten. Interessenten für die Durchführung von Olympischen Winterspielen in acht Jahren müssen sich bis Ende März 2018 in den Dialog mit dem IOC einklinken. Die Bestätigung der Städte für die Kandidaturphase erfolgt im Oktober.

Samaranch strich hervor, dass man sich künftig an die jeweiligen Vorgaben der Veranstalter anpassen werde. Das betreffe die Zahl Olympischer Dörfer - in Peking 2022 werden es drei sein -, ebenso wie etwa die Nutzung eines bereits vorhandenen Eiskanals auch in grösserer Entfernung.

"Kein finanzielles Risiko"

Olympische Spiele sollen nach der "neuen Norm" leistbar, nachhaltig und nützlich sein. Der Schweizer Exekutivdirektor Dubi hat mit einer Kommission die Spiele der vergangenen 20 Jahre geprüft und einen 118-Punkte-Plan erstellt. Mehr als 80 dieser Punkte sollen Kosteneinsparungen bewirken.

Das versprach auch Samaranch. Veranstalter bekämen von der Olympischen Bewegung 750 Millionen Dollar (rund 695 Millionen Franken) in bar und weitere Unterstützung im Wert von 175 Millionen Dollar. "Organisatoren haben sicher kein finanzielles Risiko", stellte der Spanier fest, Olympische Spiele seien eine "verdammt gute Sache".

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SDA-ATS