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Die irakische Armee hat in den letzten Monaten zahlreiche Erfolge im Kampf gegen den IS verbucht. Nun startet sie eine Offensive, um die Dschihadisten aus der Grenzregion zu Syrien zu vertreiben.

KEYSTONE/EPA/STR

(sda-ats)

Irakische Streitkräfte haben am Samstag an der Grenze zu Syrien eine Offensive gegen den Islamischen Staat (IS) gestartet. Der Vorstoss soll den Weg für die Rückeroberung der letzten in der Hand der Extremisten verbliebenen Städte im Tal des Euphrats ebnen.

In Flugblättern wurden IS-Kämpfer in der Region Akaschat, am Grenzposten Al-Kaim sowie in den Städten Ana und Rawa zur Aufgabe aufgefordert, wie das Militär mitteilte. Auch auf der syrischen Seite der Grenze ist der IS massiv unter Druck.

In getrennten Einsätzen waren vor einer Woche von den USA unterstützte Aufständische sowie Soldaten von Präsident Baschar al-Assad auf die radikal-islamische Miliz vorgerückt. Ziel der Offensive ist es, den IS nördlich und östlich des Euphrats zu vertreiben.

Unterdessen gerieten am Samstag in der syrischen Grenzregion Deir al-Sor von den USA unterstützte Aufständische Militärangaben zufolge aus der Luft unter Beschuss. Der Angriff gehe entweder auf syrische Regierungstruppen oder die russische Luftwaffe zurück, sagte ein Militärvertreter der Rebellen der Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF). Sechs Kämpfer seien bei dem Luftschlag verletzt worden.

Russland sieht keinen Grund für Angriff

Ein Sprecher des russischen Militärstützpunktes im westsyrischen Hmeimim reagierte irritiert auf die Vorwürfe. "Das ist nicht möglich", sagte Igor Konaschenkow. "Warum sollten wir sie bombardieren?"

Die SDF-Kämpfer koordinieren nach eigenen Angaben ihre Einsätze in Deir Essor nicht mit Damaskus oder Moskau. Nach Angaben der Anti-IS-Koalition wurde aber eine Linie festgelegt, die beide Seiten zur Vermeidung von Konfrontationen nicht überschreiten dürfen.

Die SDF-Kämpfer koordinieren nach eigenen Angaben ihre Einsätze in Deir Essor nicht mit Damaskus oder Moskau. Nach Angaben der Anti-IS-Koalition wurde aber eine Linie festgelegt, die beide Seiten zur Vermeidung von Konfrontationen nicht überschreiten dürfen.

Das 2014 von den Extremisten ausgerufene Kalifat im Irak und Syrien ist faktisch bereits im Juli mit der Rückeroberung der irakischen Grossstadt Mossul untergegangen. Die Städte in der Grenzregion zu Syrien sowie die nördliche Provinz Hawija sind die letzten noch vom IS kontrollierten Zentren im Irak. In Syrien haben Assads Truppen russischen Angaben zufolge mittlerweile wieder 85 Prozent des Staatsgebiets unter ihrer Kontrolle.

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SDA-ATS