Navigation

Iran weist Atomgespräche mit Israel als "Propaganda" zurück

Dieser Inhalt wurde am 22. Oktober 2009 - 09:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Jerusalem - Israel und Iran haben erstmals seit dreissig Jahren gemeinsame Gespräche über Atompolitik geführt. Eine Vertreterin der israelischen Regierung hat im September mehrmals mit einem wichtigen iranischen Offiziellen über den Atomstreit gesprochen.
Dies bestätigte eine Sprecherin der israelischen Kommission für Atomenergie gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Es waren demnach die ersten derartigen Gespräche zwischen Jerusalem und Teheran seit der Islamischen Revolution 1979.
"Es gab in einem regionalen Zusammenhang mehrere Treffen zwischen einer Vertreterin unserer Kommission und einem iranischen Regierungsvertreter", sagte die Kommisssionsprecherin Jael Doron. "Die Treffen fanden hinter verschlossenen Türen statt." Sie seien von Australien organisiert worden. Weitere Einzelheiten könne sie nicht mitteilen.
Ohnehin sei ursprünglich absolute Vertraulichkeit vereinbart worden, die aber inzwischen von dritter Seite durchbrochen worden sei. Nach Informationen der israelischen Tageszeitung "Haaretz" war bei den Gesprächen von israelischer Seit Meirav Safari-Odis, von iranischer Seite der Delegierte bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Ali Asghar Soltanieh, vertreten.
Israel gilt als einzige, aber nicht erklärte Atommacht im Nahen Osten und hat mehrfach zu verstehen gegeben, ein iranisches Atomwaffenprogramm notfalls durch einen militärischen Angriff stoppen zu wollen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?