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Der HC Lugano verlängert die mit Saisonende ausgelaufenen Verträge des kanadischen Cheftrainers Greg Ireland (52) und seines finnischen Assistenten Jussi Silander (45) um je zwei Jahre bis 2019.

Präsidentin Vicky Mantegazza betonte in eine Medienmitteilung: "Die Arbeit des Trainer-Duos in den vergangenen Monaten hat mich überzeugt."

Ireland hatte am 16. Januar die Nachfolge von Doug Shedden angetreten. Er führte die um die Playoff-Qualifikation zitternden Tessiner dann erneut in den Kampf um den Titel. In den Playoff-Viertelfinals verblüffte Lugano mit dem Triumph über den Qualifikations-Zweiten ZSC Lions (4:2 Siege). In den Halbfinals unterlag Lugano dann in einer Neuauflage des Vorjahres-Finals dem SC Bern (1:4).

Im Laufe der Saison 2010/2011 war Ireland bereits einmal von Lugano engagiert worden. Damals bewahrte er das Team als dritter Headcoach in jener Saison vor dem Abstieg - mit einem 4:0 in der Playout-Serie gegen Rapperswil-Jona.

Schläpfer und Hartley ausgebootet

Vor Luganos starkem Saison-Finish waren vorab der frühere ZSC-Coach Bob Hartley (derzeit lettischer Nationaltrainer) oder der langjährige Bieler Team-Verantwortliche Kevin Schläpfer als Kandidaten für den Cheftrainer-Posten der nächsten Saison gehandelt worden.

Der im Januar entlassene Doug Shedden war im Oktober 2015 nach Lugano gekommen, als er den heutigen Schweizer Nationalcoach Patrick Fischer ersetzte. Bis zur Verpflichtung von Doug Shedden waren die Trainer der Bianconeri in den letzten Jahren im Schnitt nach weniger als sieben Monaten ausrangiert worden.

SDA-ATS

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