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Wegen weiteren Milliardenspritzen für angeschlagene Banken sowie schwacher Steuereinnahmen hat sich Irlands Haushaltsdefizit im ersten Quartal nahezu verdoppelt. Es belief sich damit auf 7,1 Milliarden Euro, wie das Finanzministerium am Montag mitteilte.

Demnach lagen die Steuereinnahmen wegen der schwachen Konjunktur mit 7,5 Milliarden Euro um 136 Millionen unter dem Ziel. In März bekamen die verstaatlichten Banken Anglo Irish und Irish Nationwide mehr als drei Milliarden Euro zugeschossen über eine Art Schuldschein.

Positiv schlug in den ersten drei Monaten dagegen zu Buche, dass die Ausgaben mit 10,9 Milliarden Euro geringer waren als angesetzt, die Vorgabe lag bei 11,2 Milliarden.

Irland hatte 2010 ein Defizit von fast zwölf Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Im Rahmen des Hilfsprogramms von Europäischer Union (EU) und Internationalen Währungsfonds (IWF) hat sich das Land verpflichtet, die Neuverschuldung bis 2015 wieder unter die EU-Obergrenze von drei Prozent zu drücken.

Die Wirtschaft des krisengeschüttelten Euro-Landes entwickelt sich so schwach, dass die Konjunkturprognose der Regierung als nicht haltbar gilt. Sie erwartet für 2011 ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent, während Volkswirte im Schnitt nur noch von 0,5 Prozent ausgehen.

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SDA-ATS