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In diesen Räumen einer schiitischen Moschee in der ostafghanischen Provinz Paktia starben bei einem Selbstmordanschlag vom Freitag mindestens 35 Menschen.

KEYSTONE/EPA/AHMADULLAH AHMADI

(sda-ats)

Die IS-Terrormiliz hat sich am Samstagabend zum Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee im Osten Afghanistans bekannt. Die Zahl der Toten erhöhte sich unterdessen auf 35.

Ausserdem wurden 94 Menschen verletzt, wie der Gouverneur der Provinz Paktia, Schamim Chan Katawasi, sagte. Der Polizeichef der Provinz, Ras Mohammed Mandosai, bestätigte die Opferzahlen. Hunderte Trauernde trugen die Opfer am Samstag ausserhalb der Stadt Gardes zu Grabe.

Zwei in Burkas gehüllte Angreifer hatten am Freitag zunächst das Feuer auf Sicherheitskräfte vor der Moschee und die Betenden im Gotteshaus eröffnet, bevor sie Sprengsätze zündeten. Der Polizei zufolge trugen die Angreifer die Burkas, um ihre Waffen und Sprengsätze zu verbergen.

Die sunnitischen Fanatiker vom so genannten Islamischen Staat (IS) machen seit einiger Zeit den radikal-islamischen Taliban die angestrebte Herrschaft über Afghanistan streitig.

Von den zahlreichen tödlichen Anschlägen der vergangenen Monate besonders in städtischen Regionen wurden viele der IS-Terrormiliz zugeschrieben. Ihr Schwerpunkt in Afghanistan liegt im Osten des Landes, wo auch der jüngste Anschlag stattfand. Die sunnitischen IS-Dschihadisten sehen Schiiten als Ketzer an.

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SDA-ATS