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Israel hat die Installation neuer Zentrifugen zur Urananreicherung in der iranischen Atomanlage Natans scharf kritisiert. Der Iran sei "näher daran als jemals, angereichertes Material für eine Atombombe zu produzieren", erklärte Regierungschef Benjamin Netanjahu.

Der Iran nähere sich mit seinem Vorgehen immer weiter einer "roten Linie", vor der Israel zuvor gewarnt hatte, sagte der Premier am späten Donnerstagabend.

Auch das Weisse Haus in Washington zeigte sich besorgt: Wenn der Iran die Warnungen der Weltgemeinschaft nicht ernst nehme, werde das Land "weiteren Druck zu spüren bekommen und zunehmend isoliert sein ", teilte ein Regierungssprecher mit.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte am Donnerstag Angaben Irans über die Installation neuer Zentrifugen seit dem 6. Februar bestätigt. Es sei erste Mal, dass der Iran leistungsfähigere Zentrifugen als die bisherigen vom Typ IR-1 installiert. Die iranische Atombehörde verkündete die Aufstellung der neuen Zentrifugen vom Typ IR-2 in Natans bereits in der letzten Woche.

Der Westen verdächtigt den Iran, heimlich am Bau einer Atombombe zu arbeiten. Teheran weist die Vorwürfe zurück. Nach Ansicht des Irans zeigt der IAEA-Bericht, dass das Atomprogramm des Landes keine militärischen Zwecke erfüllt.

"Nach zehn Jahren der Inspektionen hat der Bericht erneut bewiesen, dass es keine militärische Abzweigung gegeben hat", sagte der iranische IAEA-Botschafter Ali Asghar Soltanieh am Freitag der Nachrichtenagentur Isna. Der Report dokumentiere zudem, dass die Urananreicherung ohne jegliche Probleme und unter voller Aufsicht der IAEA verlaufe.

Für Dienstag sind in Kasachstan neue Gespräche der sogenannten 5+1-Gruppe aus den fünf ständigen UNO-Sicherheitsratsmitgliedern und Deutschland mit dem Iran zum Atomprogramm angesetzt.

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SDA-ATS