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Ein palästinensischer Angestellter beim sortieren der Post. Israel hat zehn Tonnen Postsendungen freigegeben, die in den letzten Jahren zurückgehalten worden waren.

KEYSTONE/EPA/ATEF SAFADI

(sda-ats)

Israel erlaubt die Lieferung von rund 10,5 Tonnen Post ins besetzte Westjordanland. Dies bestätigte die zuständige israelische Behörde Cogat am Donnerstag. Die Postsendungen waren bisher in Jordanien zurückgehalten worden.

Laut Angaben des palästinensischen Postdienstes hat Israel diese Sendungen seit 2010 blockiert. Es handele sich dabei um einfache Briefe, aber auch Pakete mit Waren, sagte Direktor Hussein Sawafta. Die Post liefere die Briefe und Pakete nun dahin aus, wo sie hingehörten.

Zum Grund für die Blockade sagte Sawafta, die Absender hätten "Palästina Post" statt "Westjordanland, Israel" bei der Adresse der Empfänger angegeben. Deswegen habe Israel keine Gebühren darauf erheben können. Israel nehme etwa am internationalen Flughafen Ben Gurion für palästinensische Post jährlich Gebühren in Höhe von insgesamt 440'000 Euro ein. Man habe die Post nun als Geste guten Willens vor einer internationalen Post-Konferenz in Äthiopien freigegeben.

Cogat sagte dagegen, aktuell gebe es generell "keinen direkten Postverkehr". Vor rund einem Jahr sei ein grundsätzliches Abkommen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah unterzeichnet worden. Allerdings werde das Abkommen noch nicht umgesetzt. Die Freigabe der 10,5 Tonnen Post sei nun "eine Geste" und "ein einmaliger Transfer".

Israel hat 1967 während des Sechstagekrieges unter anderem das Westjordanland erobert. Israel kontrolliert auch den Grenzübergang für Palästinenser nach Jordanien. Im Westjordanland leben nach palästinensischen Angaben rund 2,9 Millionen Palästinenser.

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SDA-ATS