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In Israel herrscht nach dem Luftangriff im syrischen Nachbarland aus Sorge vor einer Reaktion erhöhte Alarmbereitschaft. Die Armeeeinheiten entlang der Grenze seien zu grösster Wachsamkeit aufgerufen, meldete das israelische Radio am Montag.

Der Luftraum im Norden Israels ist bis Donnerstag für zivile Flugzeuge gesperrt. Israelische Kampfjets hatten in der Nacht zum Sonntag nach Medienberichten ein militärisches Entwicklungszentrum nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus angegriffen. Israel hat dies allerdings bislang nicht offiziell bestätigt.

Nach Informationen der "New York Times" sind bei dem Angriff Dutzende syrische Elitesoldaten getötet worden, die nahe dem Präsidentenpalast stationiert waren. Dafür gab es aus Syrien zunächst keine offizielle Bestätigung. Syrien hatte den Angriff als israelische Kriegserklärung bezeichnet und mit Vergeltung gedroht.

Israelische Militärs rechnen jedoch dem Radio zufolge nicht mit einem syrischen Gegenangriff, weil das Regime von Baschar al-Assad zu sehr mit dem eigenen Überleben beschäftigt sei. Dennoch stelle die Armee sich auf eine mögliche Reaktion der libanesischen Hisbollah und sogar des Irans ein. Der Angriff galt nach Medienberichten einer Lieferung iranischer Raketen des Typs Fateh-110 an die mit Israel verfeindete Hisbollah.

Israel hatte seinem engsten Verbündeten USA nach dessen Angaben keine Vorwarnung vor den Luftangriffen nahe Damaskus gegeben. Die Regierung in Washington sei "nach den Tatsachen" in dem Moment informiert worden, als die Bomben explodierten, sagte ein Mitarbeiter des US-Geheimdienstes der Nachrichtenagentur Reuters in Washington.

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SDA-ATS