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Bei Protesten gegen die israelische Besetzung der Golanhöhen hat Israels Militär an der Grenze zu Syrien mehrere Demonstranten erschossen. Dem syrischen Staatsfernsehen zufolge erschossen israelische Soldaten 20 Demonstranten.

335 Menschen wurden demnach verletzt, als diese versuchten eine Sperranlage zu stürmen. Fernsehbilder zeigten hunderte vorwiegend junge Menschen, die sich an der Grenze nahe der Stadt Madsch al-Schams versammelten und palästinensische sowie syrische Fahnen schwenkten.

Sie versuchten, einen Sperrzaun zur Abriegelung eines Minenfelds entlang der Grenze zu überwinden. Nach israelischen Angaben bewarfen die Demonstranten die Soldaten auch mit Steinen.

"Nakba" und "Naksa"

Erst Mitte Mai kamen bei einer Kundgebung auf den Golanhöhen gegen die Staatsgründung Israels im Jahr 1948 vier Menschen durch israelisches Feuer ums Leben. Die Palästinenser bezeichnen die Staatsgründung, bei der über 760'000 Palästinenser flohen oder vertrieben wurden, als "Nakba" (Katastrophe).

Der neuerliche Protest fand zum 44. Jahrestag der "Naksa" (Rückschlag) statt. So bezeichnen die Palästinenser die Niederlage im Sechstagekrieg im Juni 1967, als Israel die Golanhöhen von Syrien, das Westjordanland samt Ostjerusalem von Jordanien und den Gazastreifen sowie die Sinai-Halbinsel von Ägypten eroberte. Den Sinai hat Israel zurückgegeben, aus dem Gazastreifen hat es sich zurückgezogen.

Proteste im Westjordanland, Libanon und Gaza

Auch an anderen Orten gab es Proteste zum "Naksa"-Tage. In Libanon riefen palästinensische Flüchtlinge einen "Tag der Trauer" aus. Im Westjordanland kam es an einer Militärsperre zwischen Ramallah und Ostjerusalem zu Zusammenstössen zwischen hunderten Palästinensern und israelischen Soldaten.

Friedensdemonstration in Tel Aviv

In Tel Aviv demonstrierten am Samstagabend Tausende Israelis für eine Zwei-Staaten-Lösung. Etwa 5000 Menschen - nach Angaben der Organisatoren 10'000 - nahmen teil. Sie forderten ihre Regierung auf, auf einen Vorschlag von US-Präsident Barack Obamas einzugehen, wonach Friedensverhandlungen auf den Grenzen von vor 1967 aufbauen sollen.

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SDA-ATS