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Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat am Montag ein umstrittenes Bauprojekt in einem überwiegend von Palästinensern bewohnten Viertel vorangetrieben.

Wie ein Behördensprecher mitteilte, wurden Pläne für zwei Wohngebäude mit insgesamt 13 Appartements im Stadtteil Scheich Dscharra besprochen und würden nun der Öffentlichkeit zur Einsicht vorgelegt. Von palästinensischer Seite wurde das Vorhaben aufs Schärfste kritisiert.

In dem östlichen Stadtteil Scheich Dscharra kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern, die im Rahmen von Neubauprojekten häufig umziehen müssen. Auch im aktuellen Fall werden nach Angaben der Tageszeitung "Haaretz" mehrere palästinensische Familien vertrieben.

Die Behörden betonten jedoch, dass es sich um ein Projekt privater Investoren handele. Wegen weiterer bürokratischer Hürden könne es zudem noch mehrere Jahre dauern, bis mit dem Bau tatsächlich begonnen werde.

"Ein solcher Schritt macht die Situation nur noch komplizierter und wirkt sich negativ auf die Aussicht auf eine Wiederaufnahme von Verhandlungen aus", sagte ein Sprecher der palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland.

Wegen des Streits um den anhaltenden israelischen Siedlungsbau im Westjordanland und in Ostjerusalem liegen die Friedensgespräche zwischen den beiden Konfliktparteien weiter auf Eis. Die Palästinenser wollen den östlichen Teil von Jerusalem zur Hauptstadt ihres künftigen Staates machen.

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SDA-ATS