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Nach Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe nach Angaben aus Sicherheitskreisen mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet angegriffen. Dabei sei Sachschaden entstanden, aber niemand verletzt worden.

Die Luftangriffe am frühen Samstagmorgen hätten vier leer stehenden Anlagen von Beit Hanun im Norden des Gazastreifens bis Rafah im Süden gegolten, verlautete aus palästinensischen Sicherheitskreisen. Die israelische Armee teilte mit, die Luftwaffe habe zwei militärische Trainingslager der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Hamas sowie zwei Militäranlagen beschossen.

Die Hamas werde "für alle Angriffe aus dem Gazastreifen verantwortlich gemacht", hob die Armee mit Blick auf die vorherigen Raketenangriffe hervor. Am Freitagabend waren zwei Raketen aus dem Gazastreifen auf den Süden Israels abgeschossen worden. Es gab weder Verletzte noch Sachschaden.

Seit dem Ende des Gaza-Kriegs im Sommer 2014 wurden nach Militärangaben fast 30 Geschosse aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Sunnitische Kämpfer, die nach eigenen Angaben Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben, bekannten sich zu den Angriffen.

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SDA-ATS