Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Eingang eines früher entdeckten Hamas-Tunnels an der Grenze des Gazastreifens zu Israel (Archiv)

KEYSTONE/AP/TSAFRIR ABAYOV

(sda-ats)

Israels Armee hat einen weiteren Tunnel zerstört, der vom Gazastreifen auf israelisches Gebiet führte. Der Tunnel sei mithilfe eines neuen, hochmodernen Systems entdeckt worden.

Der unterirdische Gang sei von der radikal-islamischen Hamas gebaut worden und habe von Chan Junis mehrere hundert Meter auf israelisches Territorium geführt, sagte Militärsprecher Jonathan Conricus am Sonntag.

Israel hatte bereits Ende Oktober einen ähnlichen Tunnel zerstört. Dabei wurden zwölf militante Palästinenser getötet, unter ihnen ranghohe Kommandanten der militanten Palästinenserorganisation Dschihad sowie der im Gazastreifen herrschenden radikal-islamischen Hamas. Der Islamische Dschihad kündigte Rache an.

Diesmal habe es bei der Zerstörung des Tunnels keine Toten gegeben, sagte der Armeesprecher. Der Bau des Tunnels sei eine "schwere Verletzung der israelischen Souveränität" und die Hamas sei verantwortlich dafür. "Die israelische Armee strebt keine Eskalation der Situation an", fügte er hinzu.

Lange beobachtet

Die Armee habe den Tunnelbau lange beobachtet. "Wir haben beschlossen, ihn jetzt aufzudecken und zu zerstören." Der Ausgang, der etwa einen Kilometer von einem israelischen Wohngebiet entfernt gelegen habe, sei noch nicht fertig gewesen.

Der Tunnel habe eine sehr aufwendige Infrastruktur gehabt. Es habe "viel Zeit und Anstrengungen, viele Arbeitsstunden" gebraucht, ihn zu bauen.

Die Hamas hatte in der Vergangenheit immer wieder Tunnel benutzt, um Waffen und Waren zu schmuggeln oder um aus dem abgeriegelten Küstenstreifen auf israelisches Gebiet vorzudringen. Während des Gaza-Krieges im Sommer 2014 hatte Israel zahlreiche solcher Tunnel gesprengt.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS