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Italien fordert stärkere europäische Antwort auf Corona-Krise

Italiens Regierungschef Conte fordert ein gmeinsames handeln der EU-Länder in der Coronakrise. I KEYSTONE/AP/Roberto Monaldo sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 26. März 2020 - 21:14 publiziert
(Keystone-SDA)

Beim EU-Videogipfel hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte die vorher ausgehandelte gemeinsame Erklärung als unzureichend abgelehnt.

Conte fordere "wirklich innovative und angemessene Finanzinstrumente", um die Wirtschaftsfolgen der Corona-Krise zu bewältigen und das innert zehn Tagen, hiess es am Donnerstagabend aus italienischen Regierungskreisen. Die fünf Präsidenten der EU-Institutionen sollten in der Frist einen gemeinsamen Vorschlag vorlegen.

Conte stellte den Angaben zufolge bei der Gipfelschalte klar, dass er keine Vergemeinschaftung öffentlicher Schulden wolle. Jedes Land verantworte seine eigenen Schulden selbst und werde dies auch weiter tun. Doch müsse Europa gemeinsam handeln und eine starke Antwort auf die Krise finden. Sonst könne man das den Bürgern nicht erklären.

Der Videogipfel zog sich am Abend mehr als zwei Stunden länger hin als geplant.

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