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Nach dem Unfall und der Explosion auf einer Autobahn in Bologna will sich die italienische Regierung für sicherere Lastwagentransporte einsetzen.

KEYSTONE/EPA ANSA/GIORGIO BENVENUTI

(sda-ats)

Nach der Explosion bei einem Unfall auf einer Autobahn-Tangente in Bologna will sich die italienische Regierung für sicherere Lastwagen-Transporte einsetzen. Beim Unglück starb am Montag ein Mann. Rund 80 Menschen wurden verletzt.

"Man muss Speditionsfirmen helfen, ihre Lastwagen zu modernisieren", erklärte der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli am Dienstag. Ebenso seien mehr Investitionen für Verkehrssicherheit nötig.

Lastwagen-Verkehr müsse verstärkt auf die Schiene verlegt werden, um die italienischen Autobahnen zu entlasten, sagte Toninelli. Zugleich müsse man die Arbeitsbedingungen der Fahrer verbessern.

"Durch Ablenkung verursacht"

"Aus den Bildern des Unglücks geht hervor, dass die Karambolage, die zur Explosion geführt hat, durch Ablenkung verursacht worden ist", sagte Toninelli im am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung "Il Messaggero". Ermittlungen sollen klären, ob der mit Flüssiggas beladene Camion den Sicherheitsstandards entsprach.

Der italienische Premier Giuseppe Conte, der am Dienstag einige Schwerverletzte in Spitälern in Bologna und Cesena besuchte, versprach seinen vollen Einsatz zur Vorbeugung weiterer Tragödien dieser Art. Die Gesetze für den Transport von gefährlichem Material seien in Italien streng. Kontrollen müssten jedoch strenger sein.

Am Montag war ein Tanklaster in einen Lastwagen am Ende eines Staus gefahren und hatte zunächst ein Feuer und danach eine heftige Explosion ausgelöst. Sie riss ein Loch in die Autobahnbrücke. Brennende Trümmerteile setzten andere Autos in Brand und lösten kleinere Explosionen aus.

Adria-Autobahn betroffen

Bei dem einzigen bestätigten Toten handelt es sich laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa um den Fahrer des Tanklasters, Der 42-Jährige soll seit Jahren Lastwagen mit entzündlichen Flüssigkeiten gefahren sein. Am Montag soll er das Autogas LPG geladen gehabt haben.

Die vom Unfall betroffene Adria-Autobahn ist auch im Ausland bekannt. "Hölle auf der Urlaubsstrasse", titelte denn auch die Tageszeitung "La Stampa" am Dienstag.

Die A14 verbindet den Norden mit dem Südosten Italiens. Wer zum Beispiel von München nach Rimini, Ravenna oder anderen Ferienzielen weiter im Süden fahren will, nimmt meist diese Autobahn und kommt auch an der Stelle vorbei, wo der Unfall passierte.

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