Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für das US-Wachstum nach unten korrigiert. Zugleich warnte der IWF angesichts des schleppenden Aufschwungs in der grössten Volkswirtschaft der Welt vor einem zu ehrgeizigen Defizitabbau.

Kurzfristig sollten die US-Politiker die Schuldenobergrenze schnell anheben. Das sei nötig, um einen "ernsthaften Schock" für den immer noch anfälligen Aufschwung und die internationalen Finanzmärkte zu vermeiden, erklärte der IWF am Mittwoch.

Die entscheidende Herausforderung für die US-Politik sei es, den Schuldenstand bis Mitte des Jahrzehnts zu stabilisieren und danach schrittweise zu reduzieren, ohne das Wachstum zu belasten, das noch einige Zeit schwach bleiben dürfte.

Schlechte Konsumentenstimmung

Den Projektionen des Fonds zufolge dürfte die US-Wirtschaft in diesem Jahr um 2,5 Prozent wachsen, 0,3 Punkte weniger als noch im April erwartet. Für 2012 wurde das Plus um rund 0,2 Punkte auf 2,75 Prozent gestutzt.

Vor allem der private Schuldenabbau gekoppelt mit der anhaltenden Krise am Immobilienmarkt und der hohen Arbeitslosigkeit dämpften die Kauflaune der Konsumenten, von der die US-Wirtschaft zu 70 Prozent abhängt. Allerdings hätten sich die Exporte deutlich erholt, auf den Finanzmärkten habe sich die Lage ebenfalls gebessert, so der IWF.

Die von der US-Regierung angepeilte Reduzierung des Defizits von rund 11 Prozent des Bruttoinlandprodukts auf 4,6 Prozent schon 2013 ist nach Einschätzung des IWF "zu konzentriert". Stattdessen rät der Fonds zu einem geringeren Abbau über einen längeren Zeitraum, um den weiterhin schwachen Aufschwung nicht zu gefährden.

Die lockere Geldpolitik in den USA sei angemessen, erklärte der IWF weiter. Die US-Notenbank Fed müsse aber zu einem entschiedenen Eingreifen bereit sein, wenn die Inflationserwartungen in Gefahr gerieten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS