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Könnte dank einer Regeländerung bis 2021 im Amt bleiben: Japans Regierungschef Shinzo Abe (l.), hier in West Palm Beach, Florida, mit seiner Frau Akie beim Verlassen der Air Force One anlässlich seines jüngsten USA-Besuchs.

Keystone/AP/WILFREDO LEE

(sda-ats)

Eine dritte Amtszeit für Japans Regierungschef Shinzo Abe wird immer wahrscheinlicher. Die liberaldemokratische Partei LDP machte am Sonntag ihrem Chef Abe den Weg frei für eine weitere Amtszeit als Parteivorsitzender und damit auch als Ministerpräsident des Landes.

Sie stimmte einer Regeländerung zu, nach der der Parteichef künftig drei aufeinander folgende Amtszeiten amtieren darf - bislang waren es nur zwei. Eine Amtszeit dauert drei Jahre.

Die Änderung könnte dazu führen, dass Abe bis 2021 im Amt bleibt, wenn er von Partei und Volk gewählt wird. Damit könnte er dann mit neun Jahren zum am längsten amtierenden Ministerpräsidenten seines Landes nach dem Zweiten Weltkrieg werden.

Der heute 62-Jährige hatte die Ämter des Parteivorsitzenden und des Ministerpräsidenten 2012 angetreten. Er hatte versprochen, die weltweit drittgrösste Wirtschaft wiederzubeleben. Bislang hat es seine Regierung jedoch nicht geschafft, langanhaltendes Wirtschaftswachstum zu erschaffen.

Abe hatte bereits 2006 bis 2007 als Ministerpräsident amtiert. Derzeit ist Sato Eisaku der am längsten amtierende Ministerpräsident Japans nach dem Krieg: Er war von November 1964 bis Juli 1972 im Amt.

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SDA-ATS