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Japan geht gegen ausländische Korallenjäger vor

Japan will verstärkt gegen ausländische Korallenjäger und andere illegale Fischer vorgehen. Zu diesem Zweck sollen die Geldstrafen drastisch erhöht werden.

Dies berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise. In jüngster Zeit waren zahlreiche chinesische Boote vor den Inseln Ogasawara und Izu nahe der Hauptstadt Tokio aufgetaucht, die dort Jagd auf rote Korallen machten.

Künftig solle die Strafe für Wildereien in japanischen Gewässern von derzeit vier auf bis zu 30 Millionen Yen (210 000 Euro) angehoben werden, hiess es. Zudem soll jedes Kilogramm Koralle, das gefunden werde, mit zusätzlich sechs Millionen Yen bestraft werden.

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