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Der japanische Konzern NTT DoCoMo versteht sich nicht nur als Mobilfunk-Gigant, sondern auch als Entwickler von High-Tech-Lösungen. Auf der japanischen Elektronikmesse Ceatec präsentierte DoCoMo unter anderem einen Gegenentwurf zur Datenbrille Google Glass.

Der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo hat auf der Elektronikmesse Ceatec am Dienstag den Prototyp einer Übersetzungsbrille vorgestellt. Mit dem Modell können die Nutzer in Echtzeit Wörter verschiedener asiatischer Sprachen mit einem Live-Kamera-Bild auf Englisch übersetzen.

Zu den Olympischen Sommerspielen in 2020 in Tokio soll die Brille als Produkt verfügbar sein, damit beispielsweise Touristen eine japanisch-sprachige Speisekarte ohne Zeitverzögerung übersetzen können.

NTT DoCoMo stellte auf der Ceatec in Chiba bei Tokio ausserdem eine Simulation für ein Mobilfunknetz der fünften Generation vor, das ebenfalls bis zu den Sommerspielen im Jahr 2020 in Betrieb genommen werden soll. Im Vergleich zu dem derzeit verwendeten LTE-Netz soll das "Mobilfunknetz der nächsten Generation" (5G) eine bis 1000fach höhere Übertragungskapazität bieten und bis zu 100 Mal schneller sein als LTE.

Das bisherige Netz werde schon wegen der ständig wachsenden Anzahl von Mobilgeräten technisch verändert werden müssen, sagte ein DoCoMo-Sprecher. Mit 5G werde es auch möglich sein, ultra-hochauflösende Videosignale auf Smartphones und Tablet-Computer zu übertragen.

NTT DoCoMo will für das 5G-Netzwerk neben dem bislang verwendeten Frequenzspektrum auch deutlich höhere Frequenzen im Bereich von drei und zehn Gigahertz einsetzen. Dazu müsste in Ballungsgebieten allerdings die Zahl der Funkzellen erheblich erhöht werden, da hochfrequente Wellen eine vergleichsweise geringe Reichweite haben. Die bislang von LTE benutzten Frequenzbereiche liegen je nach Region zwischen 800 Megahertz bis 2,6 Gigahertz.

SDA-ATS