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In Japan hat die Polizei Phantombilder von Opfern der Tsunami-Katastrophe veröffentlicht, die bisher nicht identifiziert werden konnten. Die Polizei der Präfektur Miyagi veröffentlichte am Donnerstag 20 Bilder auf ihre Internetseite.

Mit einer speziellen Technik wurden die Gesichtszüge von Opfern nachgezeichnet, deren Gesichter unkenntlich waren. Von 208 nicht identifizierten Leichnamen im Leichenhaus von Miyagi sind demnach 70 in einem Zustand, der ein Nachzeichnen der Gesichtszüge möglich macht.

Zusammen mit den Phantombildern wurden Fotos von Kleidungsstücken und Gegenständen der Opfer veröffentlicht sowie Ort und Datum des Leichenfundes.

Durch das Erdbeben und den nachfolgenden Tsunami am 11. März vergangenen Jahres waren mehr als 19'000 Menschen ums Leben gekommen, 3000 Leichen wurden noch immer nicht gefunden. Riesige Gebiete im Nordosten Japans wurden verwüstet, Miyagi war einer der besonders betroffenen Verwaltungsbezirke.

SDA-ATS