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Grab des Kaisers Nintoku in Osaka. Solche Schüsselloch-Grabanlagen sollen in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen werden. (Japanisches Tourismus-Ministerium)

Gemeinfrei/Japanisches Ministerium für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus

(sda-ats)

Japanische Hügelgräber in Schlüssellochform sollen nach Wunsch der Regierung Unesco-Weltkulturerbe werden. Tokio kündigte nach einem Bericht der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo vom Freitag an, diese Grabstätten für die Bewerberliste einreichen zu wollen.

Von oben betrachtet erinnert die Form der von Wassergräben umgebenen Grabanlagen an ein Schlüsselloch. Weshalb die Form gewählt wurde, ist nicht bekannt. In den Anlagen wurden vor allem die sterblichen Überreste der Mitglieder der Herrscherfamilien beigesetzt. Erst seit wenigen Jahren werden einige der Gräber erforscht. Die Anlagen gelten als heilig und sind teils im Privateigentum der Kaiserfamilie.

Zu den zwischen dem vierten und fünften Jahrhundert erbauten 49 Gräbern, die auf die Unesco-Liste sollen, gehört die Ruhestätte von Nintoku, dem der offiziellen Zählweise nach 16. Kaiser Japans (313-399). Mit dem Ausmass von 486 Metern mal 307 Metern soll der Bau zu den grössten Mausoleen der Welt zählen.

Im September wird eine Delegation erwartet, welche die Grabstätten besichtigen. Von ihrer Einschätzung hängt mit ab, ob das Unesco-Komitee dem Wunsch Japans nach einer Registrierung als Weltkulturerbe folgt. In Japan gibt es bereits 21 Welterbestätten.

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SDA-ATS