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Japanische Softbank wird grösster Aktionär von Uber

Beim US-Fahrdienstvermittler wird der japanische Telekomkonzern Softbank der grösste Aktionär. (Archiv)

Keystone/AP/ERIC RISBERG

(sda-ats)

Ein Konsortium um den japanischen Telekomkonzern Softbank ist beim US-Mitfahrdienst Uber eingestiegen. Softbank steigt damit zum grössten Uber-Aktionär auf.

Uber verkaufte die Anteile nach eigenen Angaben vom Donnerstag zu einem kräftigen Preisnachlass. Die Uber-Eigentümer nahmen das Angebot an, bei dem das Unternehmen mit 48 Milliarden Dollar bewertet wurde. Das entspricht einem Abschlag von etwa 30 Prozent auf die jüngste Uber-Bewertung.

Uber-Investoren und Angestellte hatten dem Konsortium Aktien angeboten. Softbank begrenzte seine Beteiligung auf etwa 15 Prozent, andere Mitglieder des Konsortiums erwarben 17,5 Prozent. Der Konzern hatte bereits im August Interesse an einer Investition angemeldet. Zudem erhielt Uber 1,25 Milliarden Dollar frisches Kapital von der Investorengruppe.

Bei dem Fahrdienstvermittler war bereits der Weg für einen Einstieg freigeräumt worden. Uber galt auf Basis der jüngsten Bewertung von 68,5 Milliarden Dollar als das teuerste von Finanzinvestoren gestützte Unternehmen der Welt. Softbank wiederum hat sich in jüngster Zeit einen Namen als Geldgeber für Technologieunternehmen gemacht und ist unter anderem am Uber-Konkurrenten Didi und der indischen Taxi-App Ola beteiligt.

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