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Mit fliegenden Jodlerinnen ist am Freitag das 28. Eidgenössische Jodlerfest in Interlaken offiziell eröffnet worden. Per Tandemflug mit Gleitschirmen landeten die drei in Tracht gekleideten Frauen auf der grossen Höhematte mitten im Berner Oberländer Ort.

Die Jodlerinnen überbrachten zur Eröffnung des Fests die sogenannten Alpsegentrichter. Danach sorgte der spektakuläre Überflug einer PC-7-Staffel für Begeisterung im Publikum.

Untermalt wurde die Eröffnungsfeier mit den Darbietungen junger Alphornbläser und Fahnenschwinger. Vor der beeindruckenden Kulisse mit Sicht auf die Jungfrau gaben sie Kostproben ihres Könnens zum Besten. Selbstverständlich durften auch Jodelgesänge nicht fehlen.

Jugendliche Teilnehmer

Begonnen hatte das Jodlerfest bereits am Donnerstagabend mit dem nationalen Nachwuchswettbwerb. Die Darbietungen der jungen Musiker und Jodler seien auf höchstem Niveau gewesen, sagte Hanspeter Seiler, Präsident des Bereichs Musik im Organisationskomitee, vor den Medien in Interlaken. Aus 24 Vorträgen kürte die Jury schliesslich die zehn Besten.

Ausserdem sei die Stimmung ausgezeichnet gewesen, fügte OK-Stabschef Albert Lüthi an. Das Publikum habe bestens mitgemacht und sich während der Darbietungen mäuschenstill verhalten.

Für das Jodlerfest mit dem Motto "Jugend und Tradition" haben sich 43 Nachwuchsformationen angemeldet. Mit rund 500 jugendlichen Aktiven wurde beim Nachwuchs eine Rekordteilnehmerzahl erzielt.

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Das Wetter spielte bisher bestens mit. "Wir beten zum Wettergott, damit der Festakt vom Sonntag auch im Freien staffinden kann", sagte Musik-Präsident Seiler. Auch der grosse Festumzug zum Abschluss des Jodlerfests wäre ohne Schirme schöner anzuschauen.

Die Organisatoren rechnen mit 200'000 Besuchern während der vier Tage. Auf die Besucher warten im "Jodlerdörfli" auf der Höhematte unzählige Festzelte und Imbissstände.

11'000 Aktive nehmen am Fest teil, darunter auch Formationen von Auslandschweizern aus Kanada, USA, Australien und Neuseeland. Sogar aus Japan und Südkorea sind Teilnehmer angereist.

Erstmals hat sich eine Fahnenschwingerin für ein Eidgenössisches qualifiziert. Als weiteres Novum wird am Sonntag das grösste Alphorn der Welt vorgestellt - es ist 14 Meter lang und hat einen Durchmesser von 82 Zentimeter.

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SDA-ATS