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Teheran - Im Iran ist eine junge Journalistin und Menschenrechtsaktivistin nach Angaben der Opposition zu vier Jahren Haft und 74 Peitschenhieben verurteilt worden. Schiwa Nasar Ahari (26) wurde vom Berufungsgericht in Teheran des "Krieges gegen Gott" für schuldig befunden.
Dies berichtete die oppositionelle Internetseite Kaleme.com. Bereits im September war sie wegen dieses Vergehens und wegen "Verschwörung gegen die Behörden" zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.
Das Berufungsgericht milderte die Strafe nun ab und strich einen Anklagepunkt. Nasar Ahari selbst wies sämtliche Anschuldigungen gegen sie zurück.
Sie war bereits im Juni 2009 im Zuge der Proteste gegen die umstrittene Wiederwahl des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad festgenommen worden, die damals zu einer Welle von Festsetzungen Oppositioneller geführt hatten.
Unter Kaution freigelassen wurde die junge Journalistin im Dezember 2009 erneut festgenommen, als sie an der Trauerfeier für den verstorbenen Reformpolitiker und Grossayatollah Hossein Ali Montaseri teilnehmen wollte. Die iranische Opposition hatte die Beisetzung für eine neue Grossdemonstration genutzt.

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SDA-ATS