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Der Bankenplatz in den USA profitiert von der Ausgabenfreude der Konsumenten und steigenden Zinsen. (Archiv)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Die grösste US-Bank JP Morgan hat durch die steigenden Zinsen Rückgänge im Anleihenhandel mehr als wettmachen können. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um 13 Prozent auf sieben Milliarden Dollar.

Dies teilte das Geldhaus am Freitag mit. "Die Kredite und Einlagen wachsen weiterhin stark", sagte JP-Morgan-Chef Jamie Dimon. Die US-Konsumenten seien weiter positiv gestimmt.

Zum einen profitierte die Bank von der Ausgabenfreude der Konsumenten, die mehr Darlehen aufnahmen und ihre Kreditkarten öfter einsetzten, zum anderen von den steigenden Zinsen. Die US-Notenbank Fed hatte im Juni zum zweiten Mal in drei Monaten die Zinsen erhöht und signalisiert weitere Anhebungen. Derzeit liegt der Leitzins in den USA bei 1,0 bis 1,25 Prozent, im Vorjahreszeitraum betrug die Bandbreite noch 0,25 bis 0,5 Prozent.

Schlechter lief es dagegen im Anleihenhandel, da sich die Kunden angesichts relativ stabiler Börsen zurückhielten. Im Vorjahreszeitraum hatten die Turbulenzen rund um das Brexit-Votum noch für rege Handelsaktivitäten gesorgt.

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SDA-ATS