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Jugendschutz klappt nicht überall: An vielen Verkaufsstellen erhalten Jugendliche nach wie vor illegal Alkohol. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/TOBY TALBOT

(sda-ats)

Obwohl es ein Mindestalter für Bier, Wein und Spirituosen gibt, kommen Jugendliche immer noch problemlos an Alkohol. Fast ein Drittel der Verkaufsstellen hält sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften.

Das ist das Resultat von 7225 Testkäufen, die letztes Jahr in der ganzen Schweiz durchgeführt worden sind. Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote verbotener Verkäufe von 32 auf 28,7 Prozent gesunken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag mitteilte.

Am grössten ist der Missstand bei Events. 44 Prozent der Testkäuferinnen und Testkäufer erhielten illegal Alkohol. In Bars betrug die Quote 38 Prozent, in Restaurants 31 Prozent. Mit 13,7 Prozent haben Tankstellen die besten Quoten, gefolgt von Ladenketten mit 24 Prozent.

Immerhin sind die Hürden für Kinder etwas höher als für Jugendliche. Während der Anteil rechtswidriger Verkäufe bei 13-Jährigen bei 6 Prozent liegt, ist er bei den 17-Jährigen mit 25 Prozent mehr als viermal so hoch. Am einfachsten an Alkohol kommen 17-Jährige, die in Gruppen einkaufen.

Der Verkauf von Bier und Wein an unter 16-Jährige sowie von Spirituosen an unter 18-Jährige ist gesetzlich verboten. Im Tessin ist der Verkauf aller alkoholischen Getränke an unter 18-Jährige verboten.

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