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Das Dilemma der Zigarette: Ein Stück Freiheit, die mit einer grossen Portion Abhängigkeit einhergeht. (Symbolbild)

Keystone/DPA dpa-Zentralbild/Z1008/_JENS KALAENE

(sda-ats)

Je jünger man mit dem Rauchen beginnt, desto schwieriger wird es später aufzuhören. Lässt man umgekehrt bis zum Alter von 21 Jahren die Finger von den Glimmstängeln, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass man davon abhängig wird.

Dies schreibt die Krebsliga Schweiz am Montag im Hinblick auf den am nächsten Mittwoch stattfindenden "Welttag ohne Tabak", der 1987 von der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen wurde. Der Tag hat zum Ziel, auf die Folgen des Rauchens aufmerksam zu machen.

57 Prozent der Raucherinnen und Raucher hätten bereits vor dem 18. Lebensjahr zu rauchen begonnen, schreibt die Krebsliga. Dies wisse auch die Tabakindustrie. Sie ziele deshalb mit ihrer Werbung direkt auf Jugendliche, indem sie suggeriere, dass mit Zigarettenkonsum ein bestimmter Lifestyle erreicht werden könne.

Dem müsse mit einem gezielten Kinder- und Jugendschutz und mit einem Werbeverbot entgegengewirkt werden, forderten am Montag auch weitere Gesundheitsorganisationen in einem gemeinsamen Communiqué zum tabakfreien Welttag.

Sie riefen in Erinnerung, dass der Tabakkonsum die zahlenmässig grösste vermeidbare Todesursache sei. Er fordere weltweit jedes Jahr sechs Millionen Todesopfer. Allein in der Schweiz würden jährlich 9500 Personen vorzeitig an den Folgen des Rauchens sterben.

Doch soweit müsse es nicht kommen, wenn man rechtzeitig damit aufhöre. Und ein Rauchstopp werde belohnt: Bereits zwei Wochen bis drei Monate nach der letzten Zigarette würden sich die Lungenfunktionen zu erholen beginnen, und das Herzinfarktrisiko, das mit dem Rauchen einhergehe, beginne ebenfalls zu sinken.

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SDA-ATS