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Eines dieser Calandawölfli lebt mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr: Es geriet in der Vorderrheinschlucht unter einen Zug. (Archivbild Sommer 2017)

(sda-ats)

Die Zivilisation ist einem jungen Calandawolf zum Verhängnis geworden. Der am Calandamassiv bei Chur letztes Jahr in freier Wildbahn geborene Jungwolf ist am Donnerstag in der Vorderrheinschlucht von einem Zug überfahren worden

Die Kollision mit dem Zug der Rhätischen Bahn wurde umgehend gemeldet und das Tier konnte von der Wildhut geborgen werden, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mitteilte. Der Kadaver wird zur weiteren Untersuchung, namentlich zur genetischen Analyse, dem pathologischen Institut der Universität Bern übergeben.

Es ist bereits der zweite Jungwolf aus dem Calanda-Rudel, der vor einen Zug geriet. 2013 war ein ausgewandertes einjähriges Tier am Lago Maggiore auf den Geleisen verendet.

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SDA-ATS