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Juni sorgt zu Sommerbeginn für Badespass sowie Winter in den Bergen

Dieser Inhalt wurde am 29. Juni 2011 - 15:48 publiziert
(Keystone-SDA)

Der Juni 2011 geht als zu warm in die Annalen ein. Die Temperaturen lagen 1,5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Zugleich machte sich die Sonne im Wallis, im Tessin und im Graubünden rar, und es regnete dort etwas mehr als üblich.

Die Niederschläge verteilten sich gemäss MeteoSchweiz sehr unterschiedlich. Verbreitet mehr Regen als normal fiel in den westlichen Voralpen, im südlichen Wallis, im Gotthardgebiet, im Tessin und in Graubünden. Vereinzelt wurden mehr als 150 Prozent der Norm registriert.

Trocken hingegen war es im Juni in der Ajoie JU, im Aargauer Jura und im Mittelland vom Napf bis zum Bodensee. Dort verzeichnte MeteoSchweiz Defizite von mehr als einem Drittel der Normalsummen.

Sommer, Sonne, Sonnenschein

In gewissen Regionen versteckte sich die Sonne öfters als üblich hinter den Wolken. Im Oberwallis, vom Berner Oberland bis ins Urnerland, im Jura, im Tessin und in Graubünden wurden nur 70 bis 85 Prozent der normalen Junibesonnung erreicht.

Wie MeteoSchweiz am Mittwoch mitteilte, verteilte sich auch der Wärmeüberschuss örtlich recht verschieden. Er erreichte meist 1 bis maximal 2,5 Grad, in einzelnen Tälern der Alpensüdseite aber weniger als 0,5 Grad.

Winter bis Sommer in einem Monat

Bemerkenswert ist der Blick auf den Beginn und das Ende des Monats. Pünktlich auf den klimatologischen Sommerbeginn am 1. Juni schneite es in gewissen Alpenregionen bis auf 1000 Meter hinunter. In Adelboden (1320 m ü.M.) mass MeteoSchweiz am Morgen des 1. Juni 11 Zentimeter Neuschnee, in Mürren (1650 m) sogar 18 Zentimeter. Noch höher oben fielen teilweise über 30 cm Schnee.

Zum Monatsende dann kamen die Hitzetage mit über 30 Grad und zwei Tropennächten mit Temperaturen über 20 Grad. Heftige Gewitter zum Ende der Hitzeperiode führten namentlich im Titlisgebiet zu heftigen Gewittern. Nach heftigen Regenfällen verschüttete ein Murgang die Strassen- und Bahnverbindung zwischen Stans und Engelberg OW.

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