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Die Schweizer Juniorin Leonie Küng verliert im Wimbledonfinal 4:6, 2:6 gegen die Polin Iga Swiatek.

Die 17-jährige Schaffhauserin hatte als Qualifikantin mit ihrem grossartigen Lauf bis in den Final verblüfft. Dort geriet sie aber auf dem ungewohnten und grossen Court 1 gleich zu Beginn 0:3 ins Hintertreffen. Sie kam im ersten Satz zwar nochmals auf 4:5 heran, verlor aber dann zum Satzverlust ein zweites Mal ihren Aufschlag.

Im zweiten Durchgang gelang der Polin das vorentscheidende Break zum 3:1. Danach liess Swiatek, die im WTA-Ranking der Frauen als Nummer 347 genau 70 Plätze vor Küng steht, nichts mehr anbrennen. Nach 1:13 Stunden nutzte sie gleich ihren ersten Matchball.

Küng verpasste es deshalb knapp, sich als dritte Schweizerin nach Martina Hingis 1994 und Belinda Bencic 2013 zur Juniorensiegerin in Wimbledon zu krönen.

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SDA-ATS