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Justiz ermittelt nach Ausschreitungen in Dortmund

Nach den massiven Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul (4:1) ermittelt die Justiz wegen schwerer Straftaten.

Wie Staatsanwältin Sandra Mücke erklärte, wird unter anderem dem Vorwurf des versuchten Totschlags nachgegangen. Die Ermittlungen umfassen auch den Vorwurf des Landfriedensbruchs und Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz.

Anhänger von Galatasaray hatten vor, während und nach der Partie Pyrotechnik abgebrannt und zwei Spielunterbrüche provoziert. Dabei wurden zwei Beamte verletzt. Zudem waren Leuchtkörper aus dem Gäste-Block in Bereiche mit Dortmunder Zuschauern geworfen worden. Ferner wurden Sitzschalen inklusive Verankerungen auf andere Fans geschleudert.

Nach dem Spiel nahm die Polizei 21 Anhänger von Galatasaray fest. 700 Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Mehrzahl hätten ihren Wohnsitz in Deutschland, teilte die Staatsanwaltschaft in Dortmund mit. In der Nähe des Stadions verhinderten die Beamten anschliessend einen geplanten Angriff von Borussia-Anhängern auf die Galatasaray-Fankurve.

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