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50 radikale Islamisten wurden in Tschetschenien festgenommen - dies verkündete zumindest der autoritär regierende Chef der Republik, Ramsan Kadyrow.

KEYSTONE/AP/PAVEL GOLOVKIN

(sda-ats)

In der russischen autonomen Republik Tschetschenien sind nach Angaben des autoritären Präsidenten Ramsan Kadyrow mehr als 50 Mitglieder einer dschihadistischen Untergrundgruppe festgenommen worden.

Kadyrow veröffentlichte am Sonntag ein Video im sozialen Netzwerk Instagram, wie er einen in Grosny gefassten angeblichen Terroristen verhört. Die Gruppe habe im Auftrag eines Tschetschenen bei der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien Anschläge geplant. "Jetzt ist die Gruppe ausgeschaltet, mehr als 50 Mitglieder sind auf Polizeiwachen gebracht worden", sagte Kadyrow.

Zu den Festgenommenen zählt laut Kadyrow auch Imran Dazajew, der ein "besonders gefährlicher Terrorist" sei. Dazajew soll im November einen Polizisten getötet haben.

Die Teilrepublik Tschetschenien im Nordkaukasus wird von Kadyrow mit Rückendeckung des Kremls seit Jahren äusserst brutal regiert, um den islamistisch-extremistischen Untergrund in Schach zu halten. Trotzdem griffen Mitte Dezember Bewaffnete in der Hauptstadt Grosny Polizeiposten an und erschossen nach Medienberichten drei Polizisten.

Im Januar gab es mehrere Einsätze tschetschenischer Sicherheitskräfte gegen die Gruppe. Vier angebliche Terroristen wurden getötet. Bei den Gefechten kamen nach Kadyrows Angaben auch zwei Mitglieder der russischen Nationalgarde ums Leben.

Nach den Statistiken des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB sind mindestens 7000 Bürger der ehemaligen Sowjetrepubliken als Kämpfer dschihadistischer Gruppierungen in Syrien und im Irak im Einsatz. Die meisten von ihnen stammen aus Kaukasus-Republiken.

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SDA-ATS