Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Vier Tage vor dem Start zur Rückrunde überraschen die Grasshoppers mit einem einschneidenden Personalentscheid: Captain Kim Källström wird den Fünften der Super League per sofort verlassen.

Der schwedische Mittelfeldspieler drängte auf eine sofortige Auflösung des bis 2018 fixierten Vertrags. Die Trennung nach knapp eineinhalbjähriger Zusammenarbeit war am Ende kurz, aber sicher nicht schmerzlos.

Mit Källström geht eine grosse Persönlichkeit von Bord, ein prägender Wortführer verschwindet, ein Leader mit kaum zu übertreffender Ausstrahlung verlässt den Rekordmeister, der von seinem ersten GC-Tag an die Binde um den Oberarm getragen hat. Im defensiven Mittelfeld war er absolut unbestrittener Dreh- und Angelpunkt, seine imposante Erfahrungswerte von 131 Länderspielen und 50 Champions-League-Einsätzen werden der nach wie vor instabilen Equipe im anspruchsvollen Frühling fehlen.

Für Klub-Insider kam der Bruch mit der zentralen Figur im sportlichen Sektor wohl weniger überraschend als für das Umfeld. Källström habe Motivationsschwierigkeiten angedeutet und entsprechend trainiert, erklärte Sportchef und CEO Manuel Huber gegenüber der Nachrichtenagentur sda und spricht in diesem Zusammenhang von "unüberbrückbaren Problemen".

In verschiedenen Gesprächen mit dem langjährigen Lyon-Professional bewahrheitete sich die Befürchtung des Klubs: Källström wollte die Saison womöglich mangels sportlicher Perspektiven unter keinen Umständen mehr in Zürich fortsetzen - oder wie es Huber sagte: "Er war nicht mehr bereit, seine Rolle als Captain wunschgemäss zu erfüllen."

Man trenne sich nicht im Streit, sie hätten die Zusammenarbeit trotz verschiedener Schwankungen in den letzten Monaten sogar gerne fortgesetzt, so Huber. "Aber letztlich können wir uns keinen Teamleader leisten, der uns keine positive Energie mehr bringt."

Keine Offerte vorliegend

Offen ist, wo und ob Källström seine Karriere in seiner Heimat verlängert. GC liegt keine Offerte vor, die juristischen Details sind noch nicht geregelt. Unabhängig ungeklärter Fragen wird die Schweizer Meisterschaft eine Attraktion verlieren. Spieler mit sieben internationalen Trophäen im Palmarès sind hierzulande ein rares Gut.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS