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Zürich - Kanada steht an der Eishockey-WM als erster Viertelfinalist fest. In Stockholm bezwang der Olympiasieger Weissrussland 4:1.
Kanada (13 Punkte) liegt nach diesem Sieg nun zwei Punkte vor der Schweiz, die allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat. Die 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen die SIH-Auswahl scheint die Nordamerikaner in der Ehre verletzt zu haben, jedenfalls spielen sie seither deutlich besser und gewannen sämtliche Partien mit einem Torverhältnis von 14:2. Gegen die Weissrussen wurden sie kaum gefordert. Die Begegnung war spätestens nach dem Powerplay-Tor von Steven Stamkos zum 3:0 (26.) entschieden - für den Starstürmer der Tampa Bay Lightning war es bereits der vierte Treffer an diesem Turnier.
Tschechien feierte im fünften Spiel den dritten Erfolg. Der WM-Dritte von 2012 gewann gegen Aufsteiger Slowenien 4:2. Trotz des Sieges überzeugte Tschechien erneut nicht. Es war irgendwie symptomatisch für den Auftritt, dass Torhüter Ondrej Pavelec zum besten Spieler des Teams gewählt wurde. Gäbe es keine "Special Teams" hätten die Tschechen die Partie gar 0:1 verloren. Das 1:0 durch Petr Koukal (6.) war ein Shorthander, danach trafen die Tschechen dreimal im Powerplay. Das entscheidende 3:2 erzielte Verteidiger Zbynek Michalek in der 46. Minute. Damit dürfte der direkte Wiederabstieg der Slowenen so gut wie besiegelt sein, denn es ist nicht anzunehmen, dass sie gegen Schweden und Kanada zwei Punkte holen.
In Helsinki kassierte Titelverteidiger Russland die zweite Niederlage in Folge. Die Osteuropäer unterlagen Gastgeber Finnland 2:3. Ilja Kowaltschuk und Petri Kontiola, die beiden Topskorer des Turniers, lieferten sich ein packendes Duell. Kontiola erzielte die ersten beiden Tore der Finnen zum 1:0 (4.) und 2:1 (28.). Kowaltschuk bereitete das 1:1 von Alexander Radulow (24.) vor und verkürzte in der 59. Minute auf 2:3, nachdem die Russen den Goalie durch einen weiteren Feldspieler ersetzt hatten. Kowaltschuk führt die Skorerliste mit sechs Toren und drei Assists weiter vor Kontiola (5/4) an. Auch Stamkos hat neun Punkte (4/5) auf seinem Konto. Dank dieses Sieges lösten die Einheimischen (11 Punkte) die Russen (9) als Leader der Gruppe B ab.
Spannend präsentiert sich der Abstiegskampf in Helsinki. Österreich bezwang den letztjährigen WM-Zweiten Slowakei überraschend 2:1 nach Penaltyschiessen und weist nun fünf Punkte auf - zwei mehr als der Tabellenletzte Lettland und zwei weniger als die viertplatzierte Slowakei. Es ist für die Mannschaft mit Christian Weber als Trainerassistent also in beide Richtungen noch alles möglich. Zum Matchwinner der Österreicher avancierte NHL-Spieler Thomas Vanek, der im Penaltyschiessen als einziger traf.

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SDA-ATS