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Kanada kauft keine neuen F-18-Kampfflugzeuge von den USA sondern schafft sich gebrauchte Maschinen aus Australien an. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/JON GAMBRELL

(sda-ats)

Kanada schlägt im Handelsstreit um grenzüberschreitende Flugzeuglieferungen mit den USA zurück: Das Land lässt seine Pläne fallen, dem US-Hersteller Boeing 18 Kampfjets vom Typ Super Hornet abzukaufen.

Stattdessen ersteht Kanada 18 gebrauchte F-18-Kampfflugzeuge aus Australien und schreibt den eigentlichen Auftrag neu aus, wie Verteidigungsminister Harjit Sajjan am Dienstag (Ortszeit) ankündigte. Der Ankündigung waren bereits tagelang Spekulationen vorausgegangen.

Die Entscheidung der kanadischen Regierung wird als Revancheakt für den Schritt der US-Regierung von Donald Trump gesehen, die Importe von Passagiermaschinen für die US-Fluggesellschaft Delta Airlines mit erheblichen Strafzöllen belegt hatte. Die Bombardier-Flugzeuge seien über Gebühr staatlich subventioniert, befand das US-Handelsministerium.

Kanada kündigte an, einen Teil seiner Flotte von Kampfflugzeugen neu ausschreiben zu wollen. Auftragnehmer, die sich schädlich für Kanada verhielten, seien in dem Bieterprozess benachteiligt. Dies ist ein klarer Fingerzeig in Richtung Boeing. Der US-Hersteller bedauerte in einer Stellungnahme die Entwicklung.

Die USA und Kanada verhandeln derzeit über die Neufassung ihres gemeinsamen Freihandelsabkommens mit Mexiko (Nafta). Die Chancen auf eine Einigung waren zuletzt dem Vernehmen nach wieder gesunken.

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SDA-ATS