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Eishockey - Kanada, am Sonntag der zweite WM-Gegner der Schweiz, feiert in Stockholm im ersten Spiel einen 3:1-Sieg gegen Dänemark. Die Nordamerikaner besitzen noch viel Potenzial nach oben.
Bei den Kanadiern passte vieles noch nicht zusammen. Sie verdankten es in erster Linie der individuellen Klasse, dass sie trotz eines 0:1-Rückstandes drei Punkte holten. Überragender Spieler auf dem Eis war Matt Duchene, der während des Lockouts vier Partien für Ambri bestritten hatte. In der 31. Minute erzielte der Stürmer der Colorado Avalanche mit einer feinen Einzelleistung den Ausgleich. Und in der 48. Minute reüssierte er nach einem Doppelpass mit Jordan Eberle zum 3:1 - dem Doppelpass war ein herrliches Dribbling vorausgegangen.
Für das Game-Winning-Goal hatte nur 83 Sekunden nach dem 1:1 Steven Stamkos verantwortlich gezeichnet. Der mit 29 Treffern zweitbeste Torschütze der NHL-Qualifikation, der in der 28. Minute nur das Gehäuse getroffen hatte, nutzte den ihm im Powerplay gewährten Raum und liess den starken dänischen Torhüter Simon Nielsen aussteigen. Die Dänen, die zu viele Strafen kassierten, waren in der 5. Minute durch Morten Green ihrerseits in Überzahl in Führung gegangen.
Die Schweden zeigten sich von der 2:3-Niederlage gegen die Schweiz vom Vortag gut erholt und bezwangen den WM-Dritten Tschechien 2:1. Die Gastgeber gingen entschlossener zu Werke als gegen die SIH-Auswahl und drückten dem Spiel klar den Stempel auf. Die Tschechen waren praktisch nur im Powerplay gefährlich. Das 1:2 von Jiri Hudler (33.), der mit einem Ablenker reüssierte, fiel denn auch in Überzahl. Bei den Schweden war einzig die Effizienz ungenügend, sie hätten die Partie höher gewinnen müssen - das Schussverhältnis lautete 39:18. Doch die Tore von Jimmie Ericsson (11.) und dem früheren SCB-Spieler Henrik Tallinder (24.) genügten zur Rehabilitation. Die enttäuschenden Tschechen sind am Montag der dritte Gegner der Schweiz.
Norwegen, auf dem Papier der Hauptkonkurrent der Schweizer im Kampf um den Einzug in die Viertelfinals, feierte zum WM-Auftakt gegen Aufsteiger Slowenien ebenfalls einen mühevollen 3:1-Sieg. Matchwinner Anders Bastiansen brachte die Norweger bereits nach 62 Sekunden in Führung. In der 15. Minute erhöhte er auf 2:0, nachdem er nach einem Pass von Mathis Olimb aus dem eigenen Drittel alleine auf den slowenischen Keeper Robert Kristan hatte losziehen können. 17 Sekunden vor der ersten Pause hatte Ziga Jeglic auf 1:2 verkürzt. Weitere Tore brachten die Slowenen nicht zu Stande, obwohl die Norweger in der Defensive einige Schwächen offenbarten.
In der anderen Gruppe kam Gastgeber Finnland in Helsinki im Abendspiel zum zweiten Sieg. Einen Tag nach dem 4:3 nach Verlängerung gegen Deutschland gewannen die Einheimischen gegen den WM-Zweiten Slowakei 2:0. Petri Kortiola steuerte je ein Tor und einen Assist zum Sieg bei; damit ist er bereits bei fünf Skorerpunkten (2/3) angelangt. Torhüter Antti Raanta wehrte beim dritten Shutout an diesem Turnier 21 Schüsse ab.
Russland nahm die Mission Titelverteidigung mit einem 6:0 gegen Lettland in Angriff. Sechs verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein, unter ihnen Superstar Ilja Kowaltschuk. Torhüter Ilja Brysgalow musste bloss 15 Schüsse parieren.
Die USA starteten mit einem 5:3-Sieg gegen Österreich ins Turnier, wobei die Amerikaner einen veritablen Fehlstart hingelegt hatten. Nach zwei Gegentreffern innerhalb von 40 Sekunden lagen sie nach sechs Minuten 0:2 zurück. Dank vier Toren im Mitteldrittel lenkten sie die Partie dennoch in die gewünschten Bahnen.

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SDA-ATS