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Der Kanton Waadt wird in Zukunft "schwierige Fälle" nicht mehr unter private, sondern unter staatliche Vormundschaft stellen. Das Kantonsparlament hat am Dienstag die entsprechende Revision mit 94 Stimmen bei nur einer Enthaltung verabschiedet.

Die neue Vormundschaftsregelung bringt laut dem zuständigen Regierungsrat Philippe Leuba einen grossen Fortschritt. Künftig kann einem Privatbürger die Vormundschaft über einen schwierigen Fall nicht mehr aufgezwungen werden.

Der Kanton will stattdessen eigene, professionelle Vormünder einsetzen und plant dafür, fünf zusätzliche Stellen zu schaffen. Im Kanton Waadt stehen rund 11'200 Personen unter Vormundschaft.

Als "schwierig" gelten gemäss den Kriterien etwa Drogensüchtige, Menschen, die an einer schweren psychischen Krankheit leiden oder solche, die gewalttätig sind. Hinzu kommen auch Personen, die von mehreren staatlichen Stellen gleichzeitig betreut werden müssen.

Gegen die Vorlage sprach sich einzig Grossrätin Christiane Jaquet-Berger von der äussersten Linken (A gauche toute) aus. Sie behält sich die Lancierung einer Initiative vor, sollte sich die neue Regelung nicht bewähren, wie sie der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Das neue Gesetz wird laut Leuba voraussichtlich auf den 1. Oktober 2011 oder spätestens den 1. Januar 2012 in Kraft treten.

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SDA-ATS