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Die Gemeinden des Kantons Waadt können bis Ende 2012 den Bau von Zweitwohnungen bewilligen. So hat die Kantonsregierung nach der Annahme der Zweitwohnungsinitiative von Franz Weber Stellung genommen.

Der Regierungsrat habe den Gemeinden einen entsprechenden Brief zugestellt, bestätigte Jean-Marc Udriot, der Gemeindepräsident von Leysin, am Samstag Medienberichte. Die Kantonsregierung achte die Gemeindeautonomie, empfehle aber, jedes Gesuch genau zu prüfen, wenn der Zweitwohnungsanteil in einer Gemeinde bereits 20 Prozent übersteige.

Die Empfehlung sei vernünftig, erklärte Olivier Feller, FDP-Nationalrat und Direktor der Waadtländer Immobilienkammer. Sie bringe das Dossier aber nicht grundsätzlich weiter, denn viele juristische Fragen blieben offen.

Anfang Mai zeigte sich, dass fast die Hälfte der Kantone ihren Gemeinden weiterhin erlauben, bis Ende 2012 Zweitwohnungen zu bewilligen. Besonders Tourismusgemeinden zeigten sich bewilligungsfreudig. Die vom Stimmvolk gutgeheissene Zweitwohnungsinitiative beschränkt den Anteil von Zweitwohnungen in einer Gemeinde auf 20 Prozent.

SDA-ATS