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Zürich - Verkürzte Studiengänge sollen den erwarteten Lehrermangel mildern. Die Trägerkantone der drei grössten Pädagogischen Hochschulen (PH), die Kantone Zürich, Bern, Aargau, beide Basel und Solothurn starten dazu eine gemeinsame Initiative.
Den Startschuss dazu gaben sie am Freitag vor den Medien in Zürich. Der sich abzeichnende Lehrermangel sei kein konjunkturelles Problem sondern ein strukturelles, sagte die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli. Der Mangel sei anhand des letzten Bildungsberichts nicht absehbar gewesen.
Neben der erwarteten Pensionierungswelle sagen neueste Prognosen steigende Schülerzahlen voraus. Schweizweit waren 2009 noch 3400 neue Lehrpersonen pro Jahr nötig, bis 2016 steigt der Bedarf auf 5000 jährlich. Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die sechs beteiligten Kantone nun gegensteuern.
Zum einen soll es ein attraktives Ausbildungsprogramm für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger geben, damit erfahrene Berufsleute in den Lehrberuf wechseln. Zum anderen ist eine Nachqualifikation von Lehrpersonen der Primarschule für die Sekundarstufe 1 geplant.
Der Quereinstieg soll mit und ohne akademische Ausbildung möglich sein, allerdings ist eine Eignungsprüfung vorgesehen. Der Umstieg von der Primar- zur Sekundarstufe ist heute schon möglich. Das Vorwissen soll jedoch stärker gewichtet und die Umschulung zeitlich gestrafft werden.
Weil für die beiden verkürzten Studiengänge die Anerkennung der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) fehlt, haben die sechs beteiligten Kantone beschlossen, die Lehrdiplome gegenseitig anzuerkennen. Diese sollen die bestehenden Studiengänge ergänzen und keine Konkurrenz sein.
Neben diesen gemeinsamen Massnahmen wird es weitere Anstrengungen auf kantonaler Ebene geben. Verstärkt werden unter anderem Kurse für Wiedereinsteiger und Wiedereinsteigerinnen.

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SDA-ATS