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Mehrere Polizeiboote waren im Einsatz, um die havarierte "Genève" abzuschleppen.

Police cantonale vaudoise

(sda-ats)

Ein Kapitän eines Genfersee-Schiffes ist am Mittwochabend auf dem letzten Kurs zwischen Thonon (F) und Lausanne-Ouchy eingedöst und auf einen Steindamm in Lausanne geprallt. Verletzt wurde niemand.

Das Unglück ereignete sich gegen 23.50 Uhr, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. An Bord des von Thonon (F) her kommenden Pendlerschiffs "Genève" befanden sich zwei Passagiere und zwei Mitglieder der Besatzung, darunter der Kapitän.

Kurz vor der Ankunft in Lausanne wich das Schiff vom Kurs ab. Statt an der Anlegestelle beendete es seine Fahrt am Quai von Ouchy in der Nähe des Parks des Olympischen Museums. Dort lief es auf einen Steindamm auf.

Der Kapitän erklärte gegenüber der Polizei, er sei vorübergehend eingenickt. Trotz einer Vollbremsung habe er den Aufprall nicht mehr verhindern können. Der Schiffsbug steckte zwischen den Steinen fest.

Der Kapitän war zudem nicht in der Lage, das Schiff selber aus seiner Lage zu manövrieren. Erst mit Hilfe mehrerer Polizeipatrouillen, der Seebrigade und der Feuerwehr konnte die 25 Meter lange "Genève" befreit werden. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

Das Schiff wurde zur Reparatur in die Werft gebracht. Nach ersten Schätzungen der Genfersee-Schifffahrtsgesellschaft CGN beläuft sich der Sachschaden auf 30'000 bis 40'000 Franken.

SDA-ATS

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